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Findlingspyramide Frömmstedt

Findlingspyramide

Maik Eßer

Schulplatz 27
99638 Frömmstedt

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In der Gemeinderatssitzung, am 4. Juni 1910 wurde unter Tagesordnungspunkt 2, der Aufruf von Herrn Lehrer Wittmann beraten. Lehrer Wittmann regte an, auf dem Angerberg ein Naturdenkmal in Form einer Pyramide aus Steinen und Findlingen der hiesigen Natur  zu errichten.

 

Um 1912 war es dann soweit: über 200 Lesesteinen wurde mit einer Höhe von ca. 3,00 m und einem Durchmesser von ca. 1,30m gebaut. Es wurden nicht nur Steine aus unserer Gegend, sondern auch aus den ca. 70 km entfernten Mittelgebirge verwendet. Man findet neben unseren Keupergesteinen, auch Porphyr, Glimmer- Porphyrit aus der Gegend von Georgenthal, Augit-Orthophyr von Tabarz. Einzelne Bruchstücke aus der vorgelagerten Muschelkalk- landschaft bei Tannroda. Rötliche und graue Granite sind zu sehen, die größten bilden den Fuß. Es sind interessanter Weise keine für die Gegend um Frömmstedt typischen Feuersteine zu finden.

 

Nach 80 Jahren, im Jahr 1992 bittet der damalige Bürgermeister Eßer um Fördermittel zur Sanierung des Denkmals und der Kreistag beschließt die Unterschutzstellung geologisches Naturdenkmal.

- Beschlussnummer 165-16/92 vom 12.03.1992-

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